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Wahlkampf: Jutta Hartwieg zieht Bilanz

Jutta Hartwieg im Gespräch mit Bürgern

„Ich werde mich als Landrätin voll und ganz meiner Aufgabe widmen“

 

Bad Segeberg, 23.05.2008 – Für denjenigen, der im Mittelpunkt steht, kann ein Wahlkampf ziemlich anstrengend werden. Aber Jutta Hartwieg sieht auch in dieser Hinsicht immer die positiven Seiten: „Meine Touren durch den Kreis Segeberg, die vielen Gespräche mit den Bürgern sind eine sehr wichtige und wertvolle Erfahrung für mich. Nur so kann ich herausfinden, was die Menschen wirklich bewegt.“

Auffällig war im Verlauf des gesamten Wahlkampfs, dass die Landratskandidatin überall – in Norderstedt ebenso wie in Bad Segeberg, Bad Bramstedt oder den ländlichen Gebieten – äußerst wohlwollend angenommen wurde. „Immer wieder konnte ich in den Gesprächen spüren, dass die Bürger mir mit großer Herzlichkeit und offenem Interesse begegnen. Der allgemeine Zuspruch ist phänomenal und das hat mir über die letzten Monate hinweg zusätzlich viel Kraft gegeben“, freut sich Hartwieg. „Bei meinen Reisen durch den Kreis hat mich vor allem das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Bürger beeindruckt“, sagt die Landratskandidatin rückblickend.

Wer Jutta Hartwieg begegnet, ist schnell von ihrem sympathischen Auftreten eingenommen. Es sind vor allem ihre Offenheit und ihre Herzlichkeit, für die sie an Infoständen ebenso wie am Rande öffentlicher Veranstaltungen immer wieder viel Lob bekommt. Und sie nimmt sich Zeit, sie hört den Menschen zu. „Ich versuche den Leuten zu zeigen, dass ich mich wirklich für ihre Interessen und Probleme interessiere und mich nicht als abgehobene Politikerin präsentiere. Und das, glaube ich, wird honoriert“, sagt die 46-Jährige. Deshalb, so Hartwieg, freue sie sich auch besonders auf die Bürgersprechstunden, die sie als neue Landrätin zügig einrichten werde.

Zugleich sieht sich Jutta Hartwieg aber auch veranlasst, eines noch einmal deutlich zu betonen: „Im Falle meiner Wahl werde ich mich als Landrätin selbstverständlich voll und ganz meiner Aufgabe widmen. Das bedeutet, ich stehe zu 100 Prozent für das Landratsamt und die Mitarbeiter der Kreisverwaltung zur Verfügung.“

Gegenteilige Behauptungen ihres Gegenkandidaten Thomas Stritzl zuletzt in einem Artikel der Lübecker Nachrichten vom 22.05.2008 – weist Hartwieg zurück: „Diese Aussagen sind irreführend.“ In einem Gespräch mit einem Redakteur der Norderstedter Zeitung habe sie im November vergangenen Jahres gesagt, dass sie sich Gedanken über ihren Mitarbeiter mache. „Seit Mitte Januar hat dieser Mitarbeiter aber bereits eine neue Anstellung. Insofern hat sich die Frage erübrigt.“ Und: „Es war nicht die Rede davon, dass ich neben meiner Aufgaben als mögliche Landrätin weiter als Unternehmensberaterin arbeite.“

Schon jetzt hat Jutta Hartwieg alle beruflichen Aktivitäten eingestellt. „Ich habe mit zwei anderen Unternehmensberatungsfirmen einen Vor-Vertrag abgeschlossen, damit meine Kunden im Falle meiner Wahl von diesen übernommen werden“, sagt die Landratskandidatin. Aufgrund ihrer beruflichen Selbständigkeit, so Hartwieg, habe sie im Wahlkampf besonders viel Einsatz zeigen müssen. Der Unterschied zum Gegenkandidaten: Um Einkommenseinbußen muss sich Thomas Stritzl keine Sorgen machen, da er als Landtagsabgeordneter seine Diäten weiterhin erhält.

Im Rückblick beurteilt Hartwieg den Wahlkampf aber rundum positiv: „Die große Zustimmung, die ich aus der Bevölkerung bekomme, ist eine gute Basis für die künftige Arbeit als Landrätin. Von meiner Seite sind alle Regelungen getroffen, von mir aus kann es losgehen. Ich sehe dem Wahlsonntag mit großer Zuversicht entgegen.“