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Pressemeldungen

„Nahverkehr auf der Schiene stärken“

Landratskandidatin Jutta Hartwieg besucht AKN

Kaltenkirchen, 08.02.2008 – In Zeiten verstärkter Anstrengungen beim Klimaschutz ist es insbesondere der öffentliche Nahverkehr, der als umweltfreundliches Transportmittel an Bedeutung gewinnt. Bei einem Besuch des Betriebszentrums der Eisenbahngesellschaft AKN in Kaltenkirchen am vergangenen Donnerstag betonte die Landratskandidatin für den Kreis Segeberg, Jutta Hartwieg (SPD), es sei von großer Wichtigkeit, dass der öffentliche Personennahverkehr weiter ausgebaut werde. „Wir müssen künftig vor allem den Nahverkehr auf der Schiene stärken, denn Autofahren wird immer teurer“, sagte Hartwieg. Im Gespräch mit der Landratskandidatin erklärte AKN-Vorstand Johannes Kruszynski, es zähle zu seinen größten Anliegen, die Fahrgäste bei günstigen Tarifen mit der AKN zum Arbeitsplatz zu bringen. Wegen überlasteter Autobahnen und der zunehmenden Bedeutung des Klimaschutzes wünschten sich die Bürger ernstzunehmende Alternativen im Schienennahverkehr, stimmten Hartwieg und  Kruszynski überein.

 

In der Betriebswerkstatt, der Fahrdienstleitung und dem Stellwerk der AKN überzeugte sich Hartwieg von technischen Neuerungen bei der Eisenbahngesellschaft. Neben der Einrichtung eines innovativen Sicherheitssystems wurde auch die Position eines Transportleiters geschaffen, der wartende Fahrgäste auf den Bahnhöfen schnell über etwaige Störungen informiert. Dies habe sich, erklärte Kruszynski, in der Kundenzufriedenheit sehr positiv bemerkbar gemacht.

 

Einig waren sich Hartwieg und Kruszynski in der positiven Beurteilung der Ausdehnung des AKN-Betriebs in die Hamburger Innenstadt. Seit drei Jahren fährt die Linie A1 überwiegend abends bis zum Hamburger Hauptbahnhof durch. Nicht ohne Stolz sagte der AKN-Vorstand: „Obwohl es im Vorhinein große Bedenken gab, befördern wir heute auf dieser Verbindung knapp 60 Prozent mehr Fahrgäste."

 

Erfreut zeigte sich Kruszynski über Hartwiegs Interesse und Sachverstand. „Mir fiel gleich auf, dass sie die verkehrspolitische Lage gut einschätzen kann“, so der Vorstand. Die Landratskandidatin arbeitet als selbständige Unternehmensberaterin und bringt umfangreiche Erfahrungen und Kenntnisse aus der Wirtschaft mit. Im Hinblick auf die Zeit nach der Landratswahl am 25. Mai diesen Jahres erklärte Kruszynski, er wünsche sich von der neuen Verwaltungschefin oder dem Verwaltungschef neben einer engen Zusammenarbeit ein Gespür für die Relevanz des Schienennahverkehrs im Kreis Segeberg. „Die Person im Amt des Landrats hat in der Regel ein vitales Interesse an einem funktionierenden Nahverkehr und das ist sehr wichtig für uns“, so der Vorstand. Hartwieg und Kruszynski vereinbarten, im Falle eines Wahlsiegs den guten und engen Kontakt zwischen Politik und AKN fortzusetzen und auszubauen.

 

 

Personen im Bild: Jutta Hartwieg (SPD), Landratskandidatin für den Kreis Segeberg; Johannes Kruszynski, Vorstand der AKN, Jürgen Sass-Olker, Mitglied im Vorstand des SPD-Kreisverbands Segeberg)

 

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