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Umwelt und Infrastruktur

Wirtschaft, Infrastruktur und Natur im Einklang

Die Zahl der Arbeitsplätze im Kreis Segeberg soll nicht nur gehalten, sie muss weiter erhöht werden. Dafür ist es notwendig, die dynamischen und zukunftsorientierten Wirtschaftsstrukturen des Kreises weiter zu entwickeln. Im Einklang mit den wirtschaftlichen Erfordernissen ist es aber ebenso notwendig, nachhaltige und gesunde Lebens- und Umweltverhältnisse zu erhalten und zusätzlich zu stärken. 

 

Die Wohn-, Gewerbeflächen- und Verkehrspolitik muss an räumlichen, sozialen und ökologischen Erfordernissen ausgerichtet werden. Dazu zählt auch, den Nutzen konkreter Verkehrplanungen genau abzuwägen.

 

Autobahnanschlüsse A7

Das Vorhaben, an der A7 in Höhe von Norderstedt und zwischen den Anschlussstellen Quickborn und Henstedt-Ulzburg-Nord neue Anschlussstellen zu schaffen, halte ich verkehrs- und umweltpolitisch nicht für zielführend. Durch die Autobahnauffahrt in Norderstedt würden Verkehr durch Wohngebiete geleitet, Umwelt zerstört und erhebliche Finanzmittel von fast 10 Millionen Euro gebunden.

 

Klimaschutz

Als künftige Landrätin möchte ich mich dafür einsetzen, dass der Kreis Segeberg durch freiwillige Maßnahmen zur Verminderung von Treibhausgasen beiträgt und damit den Klimaschutz unterstützt. Die schon laufenden und durchaus erfolgreichen Bemühungen sollen deshalb weiter gestärkt werden.

 

Landesentwicklungsplan

In den kommenden Monaten wird uns der Entwurf für den Landesentwicklungsplan Schleswig-Holstein 2009 intensiv beschäftigen. Dabei will ich insbesondere die Herausforderungen durch die Globalisierung und den demografischen Wandel, der uns vor allem auch im Kreis Segeberg beschäftigt, im Auge behalten.

In diesem Zusammenhang bin ich auch der Auffassung, dass nicht alles zersiedelt werden darf und soll. Wir müssen uns im Kreis Segeberg auch für die Erhaltung von natürlichen Räumen stark machen.